Kleine und große Linux AHAs
Home NAS mit iSCSI – Initiator (Teil 2/3)
In Teil I (hier) hatten wir die Einrichtung des Servers inkl. iSCSI-Target gezeigt. Teil II zeigt die Einrichtung des Initiators – des Clients.
Pakete
Wir gehen von einem Ubuntu Karmic (9.10) aus. Um iSCSI nutzen zu können wird das Paket open-iscsi benötigt.
apt-get install open-iscsi
Konfiguration
Nach der Installation findet sich ein neues Verzeichnis unter /etc/ -> iscsi – dort befinden sich die Konfigurationsdateien …
initiatorname.iscsi
Dort steht quasi der Name des Initiators. Unter Debian wird bei der Installation eine ID generiert, die eindeutig ist. Möchte man den Client jedoch eindeutig zuordnen können, so sollte man den Namen in etwas “sprechendes” anpassen.
iscsid.conf
In dieser Datei werden die Defaults definiert, die von dem Daemon am Ende genutzt werden. Um mit unserer Serverseitigen Konfiguration zu arbeiten funktioniert die folgende:
node.startup = automatic node.conn[0].startup = automatic node.session.auth.authmethod = CHAP node.session.auth.username = linux-aha node.session.auth.password = secret node.session.auth.username_in = linux-aha node.session.auth.password_in = password discovery.sendtargets.auth.authmethod = CHAP discovery.sendtargets.auth.username = linux-aha discovery.sendtargets.auth.password = secret node.session.timeo.replacement_timeout = 120 node.conn[0].timeo.login_timeout = 15 node.conn[0].timeo.logout_timeout = 15 node.conn[0].timeo.noop_out_interval = 5 node.conn[0].timeo.noop_out_timeout = 5 node.session.err_timeo.abort_timeout = 15 node.session.err_timeo.lu_reset_timeout = 20 node.session.initial_login_retry_max = 8 node.session.cmds_max = 128 node.session.queue_depth = 32 node.session.iscsi.InitialR2T = Yes node.session.iscsi.ImmediateData = No node.session.iscsi.FirstBurstLength = 262144 node.session.iscsi.MaxBurstLength = 16776192 node.conn[0].iscsi.MaxRecvDataSegmentLength = 131072 discovery.sendtargets.iscsi.MaxRecvDataSegmentLength = 32768 node.session.iscsi.FastAbort = Yes
Damit ist die Konfiguration bereits erledigt.
Discover
Um das ganze ans Rennen zu bringen muss man einen sog. Discover ausführen. Das ist vergleichbar mit einem SCSI Busscan. Da wir die Default Konfiguration für open-iscsi bereits angepasst haben, kann man den Discover Befehl auf das nötigste reduzieren:
root@machine$: iscsiadm -m discovery -t sendtargets -p <iSCSI Targethost> iqn.2008-04.local.home:SecureISCSI
So oder so ähnlich sollte der Output aussehen. Es sollte also – vergleichbar mit einem SCSI Busscan ein Device gefunden werden.
Mit dem Discover wurde nun unterhalb von /etc/iscsi/nodes die Konfiguration für dieses Device angelegt. Dadurch ist das Device dem Daemon bekannt und kann beim Systemstart gesucht und ggf. verbunden werden. Nach dem Discover genügt ein restart des Daemons um das Device im System verfügbar zu machen.
/etc/init.d/open-iscsi restart
Platte da ?
Nach dem restart sollte die neue Platte vorhanden sein. Am einfachsten hilft ein “fdisk -l” dabei, die neue Platte zu finden.
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von Ronny am 6. April 2010 um 08:29 veröffentlicht und unter bash, Monitoring, Systemmanagement, Ubuntu Desktop, ubuntuusers.de abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst direkt zum Ende gehen und einen Kommentar hinterlassen. Pings ist momentan nicht möglich. |






