Kleine und große Linux AHAs
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Monitoring: Hardware, die Software braucht, um zu wissen, wie es der Hardware geht
03. Jan
Ein neuer HP Server DL380 G7. Die aktuelle Baureihe – tolles Teil. Mit einem kleinen – wie ich finde total unnötigen Schönheitsfehler.
Hardware, die Software braucht, um zu wissen, wie es der Hardware geht?
Hört sich komisch an – ist aber so. Was wollten wir tun? Wir wollten auf diese Maschinen einen VMware Server installieren. Der neue VMware ESXi ist quasi eine freie Version des ESX Servers und wird direkt auf einem Server installiert, ohne dass ein Betriebssystem vorhanden sein muss (früher lief unter dem ESX ein RedHat, was heute darunter läuft weiß ich leider nicht).
Das ganze funktioniert auch mit der Hardware einwandfrei. Alles gut. Dann wollte ich die Maschine monitoren. Wie? Es gibt keine Agents für VMware. Also wollte ich das “Integrated Lights Out” (ILO) Board nutzen. Über diese Karte – mit separatem Netzwerkanschluss – kann man die Maschine remote administrieren (Konsole), bzw. auch direkt über die Hardware neu starten, Systeminfos einsehen (…). Unter anderem zeigt ILO auch das IML (Integrated Management Log) an. In diesem Log werden Systemmeldungen gespeichert wie z.B. Festplattenprobleme, ausgefallene Lüfter oder ähnliches.
Das ILO Interface kann über IPMI abgefragt werden (muss aktiviert werden). Damit lässt sich dann das Log auslesen, bzw. mit Hilfe des ipmievd das ganze auf Fehler beobachten. Der Befehl dazu lautet:
server01:~# ipmitool -I lanplus -U ilouser -H 10.10.200.98 -P <password> sel list 1 | 12/01/2011 | 15:10:13 | Power Supply #0x04 | Failure detected | Asserted 2 | 12/19/2011 | 07:16:21 | Power Supply #0x04 | Failure detected | Asserted
Das sah sehr gut aus. Nun sollte das mit einem Festplattenausfall getestet werden. Also eine Platte raus. Log abrufen …. nix. Keine Meldung. Hmmmm…. Bei den älteren Servern ging das.
Also alle Firmwarestände geprüft und am Ende mit HP in Kontakt getreten.
Extrawurst
Von HP haben wir dann erfahren, dass HP eine eigene Version (ich denke gepatcht mit Treibern/Modulen) des ESXi für ihre Hardware anbietet. Das ganze ist auch kostenfrei – nach Registrierung. Man benötigt diese Version, damit das ILO mitbekommt wenn eine Festplatte – oder möglicherweise auch andere Hardware – ausfällt, bzw. ein Problem hat. Verstehen muss ich das nicht, oder? Es muss auf dem System ein Agent/Modul/Treiber oder wie auch immer laufen, damit die eigene Hardware, in dem Fall eine Management Karte, den Status der Hardware mitbekommt.
Naja, wie dem auch sei. Nun funktioniert das ganze. Gut finde ich nicht, dass es eine solche Abhängigkeit gibt.
Zeitproblem
17. Mrz
Quickie: Brother MFC 7420 & Debian Squeeze
28. Feb
Folgt man den Instruktionen auf der Brother Website, so wird man am Ende feststellen müssen, dass der Drucker als auch der Scanner nicht funktioniert. Hier also ein Quickie wie das ganze doch ans Laufen kommt:
Cups
Schaltet man in Cups den debug-mode ein und sendet einen Druckauftrag, so sieht man folgende Fehlermeldung:
/usr/local/Brother/lpd/rawtobr2: error while loading shared libraries: libbrcomplpr2.so: cannot open shared object file: No such file or directory
Die lib ist installiert, allerdings wurde innerhalb des .deb vergessen ein “ldconfig” auszuführen. Also muss man das manuell machen und gut ist.
Sane / Scanner
Der Scanner hat das Problem, dass die UDEV Regel nicht mehr aktuell ist. Die auf der Website hinterlegte Konfiguration für Debian 5
# Brother
SYSFS{idVendor}=="04f9", MODE="0666", GROUP="scanner", ENV{libsane_matched}="yes"
muss ein wenig abgeändert werden (analog zu Ubuntu 10.x).
Der Dateiname lautet /lib/udev/rules.d/60-libsane.rules. Folgendes muss in Zeile 1050 eingefügt werden:
SYSFS{idVendor}=="04f9", MODE="0666", GROUP="scanner", ENV{libsane_matched}="yes"
Damit passen die Rechte und man kann als normaler User den Scanner nutzen.
Update auf WordPress 3.1
27. Feb
Habe gestern die Blogsoftware auf WordPress 3.1 aktualisiert.
Sollte irgendwas nicht mehr funktionieren bitte Bescheid geben.
Dankeschön.
MailMig Teil 10: Der aktuelle “Flow”
26. Jan
Es ist ja oft recht interessant Datenflüsse zu “visualisieren” da man anhand eines Bildes auch komplexere Zusammenhänge leichter erkennen kann. So hab ich mir gedacht mache ich das auch mit unserem Mailprojekt. Dort gibt es mittlerweile mehr verpflechtungen als man denkt. Aber seht selbst:
Ich finde solche Darstellungen immer recht interessant
*verneig, Danke sag, frohes Fest und viel Glück wünsch*
10. Dez
Ho – Ho. Da ist sie wieder – die Weihnachtszeit.
Andere machen Türchen auf, ich mach hier eines zu – für dieses Jahr. Ich denke es reicht auch
Im nächsten Jahr geht es dann wieder frisch, fromm, fröhlich ans Werk.
Vielen Dank an alle Leser und Kommentatoren.
(Bildquelle: http://dimant.deviantart.com/gallery/?q=christmas#/dpaeig)
Postscript: Anzahl Seiten
16. Nov
Momentan erweitere ich unseren Faxserver. Dieser läuft unter Hylafax. Vor einiger Zeit habe ich um den Faxserver herum diverse Scripte und ein Webfrontend erstellt. Das wird nun alles ein wenig aufgehübscht. Das System ist extrem auf die Befürfnisse der Firma angepasst da es einige sehr spezielle Anforderungen gibt.
Ein Fehler der dabei immer mal wieder auftauchen kann ist, dass postscript Dateien nicht richtig erstellt werden und als Folgefehler diese nicht als Postscript versendet werden, sondern als ASCII. Nun muss man wissen, dass beispielsweise eine Postscript Datei die interpretiert 1 Seite ergibt, als ASCII (also Code) mehrere Seiten haben kann. Dazu muss nur ein kleiner Fehler in der Datei sein. Bei uns sieht das dann so aus, dass aus einem Fax von 8 Seiten schnell 400 Seiten werden. Um das zu vermeiden möchte ich innerhalb meiner Scripte nun die Seiten zählen. Dazu ist Ghostscript (gs) der Freund in schlechten Tagen.
Interessanterweise zeigt gs eine defekte Datei ebenso als quasi “ASCII” Ausdruck an und kann dem entsprechend auch die Seiten zählen. Achtung! Das ganze funktioniert bei uns, da der Header für Postscript anscheinend auch bei Fehlern korrekt ist.
Postscript sind Anweisungen, man kann sogar Funktionen innerhalb von Postscript ausführen. Diese Möglichkeit mache ich mir zu Nutze und zähle die Seiten wie folgt:
gs -q -dNODISPLAY -dBATCH -dNOPAUSE <.ps file> count.ps
Der Inhalt von count.ps sieht dabei so aus:
%! currentpagedevice /PageCount get (Seiten:) print == flush
Dadurch erhät man als Ausgabe “Seiten: X”.
Im Internet gibt es viele Anleitungen beispielsweise das “showpage” innerhalb eine Postscript Datei zu zählen, allerdings funktioniert das nur dann, wenn die Datei auch fehlerfrei ist. Die oben beschriebene Methode funktioniert bei fehlerfreien und korrupten Dateien (korrupt bis zu einem gewissen Grad).
Für .pdf Dateien gibt es übrigens das Tool “pdfinfo”. Dieses gibt, neben diversen anderen Informationen, auch die Seitenzahl einer .pdf Datei zurück.










