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alles was nicht in die anderen Kategorien passt

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schon wieder…

… ein neuer Style.

Naja – was soll ich sagen. WordPress finde ich richtig gut und man kann eben auch viel mit Themes herumspielen :-)

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Style Relaunch

Wir haben heute ein neues Style aus der Taufe gehoben. Das ganze hat nur einen Sinn – mehr Platz !
Das alte Stylesheet war ein wenig “beschnitten” was die Breite angeht. Das ist gerade bei Scriptbeispielen ein wenig unvorteilhaft. Deswegen ein neues schlankes Design.

Wir hoffen es gefällt.

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syslog-ng und “last message repeated NN times”

Auch danach musste ich länger suchen. Wir betreiben einen zentralen Syslogserver mit Hilfe von Syslog-NG. Darauf loggen auch “nicht Linux” Systeme. Dabei geht es überwiegend um Security Meldungen die über die Datenbank dann ausgewertet werden, bzw. für Alarmierungen genutzt werden.

Bei Änderungen im zentralen Directory kann es unter Umständen zu mehreren hunderttausend Logeinträgen in der Stunde kommen (wir hatten auch schon knapp 1 Mio.). Das ist kein Problem für syslog-ng oder für die Datenbank. Allerdings für die Scripte die über die Datenbank laufen um irgendwelche Auffälligkeiten zu finden / melden.

Im “alten” original syslogd gab es früher immer Meldungen wie “last message repeated XX times”. Die gibt es standardmäßig im syslog-ng nicht und der Parameter ist auch nicht in der Manpage dokumentiert. Man kann ihn aber einschalten :-)   Der Parameter heißt “suppress(X)“. Als Parameter wird die Zeit in Sekunden übergeben, die Syslog-NG warten soll ob noch weitere Meldungen mit gleichem Inhalt den Server erreichen. Der Parameter wird in der Destination mit angegeben. Das ganze sieht bei uns so aus:

destination d_mysql_win {
   pipe("/var/run/phpsyslog_win.pipe"
      template("INSERT INTO logs
      (host, facility, priority, level, tag, datetime, program, msg)
      VALUES ( '$HOST', '$FACILITY', '$PRIORITY', '$LEVEL', '$TAG', '$YEAR-$MONTH-$DAY $HOUR:$MIN:$SEC',
      '$PROGRAM', '$MSG' );\n") template-escape(yes) suppress(30));
};
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ROAB – Run Once After Boot

Ich hatte oft die Anforderung, ein Skript nach dem nächsten Reboots eines Servers (genau ein mal) laufen zu lassen. Da ich ja, wie alle Admins faul bin und keine Lust hatte aufzupassen, wann ein Server neu gestartet wird, habe ich ein kleines SystemV Skript geschrieben, das mir diese Arbeit abnimmt.

ROAB – “Run Once After Boot” macht genau das was es sagt: Ein oder mehrere Skripte nach dem nächsten Reboot eines Servers genau einmal auszuführen. Dabei wird die Zeit und die Ausgaben der Skripte mit protokolliert, damit man im Nachhinein die Ausgaben auch kontrollieren kann. Außerdem kann nach erfolgter Arbeit ein weiterer automatischer Reboot konfiguriert werden.

Installation:

Ich habe ein RPM für Red Hat erstellt. Also einfach installieren.
Wer das ganze zu Fuß machen will, hier das Skript. Dieses einfach nach /etc/init.d kopieren, ausführbar machen und mit “chkconfig roab on” in den Bootvorgang einbauen.

Download: roab-0.1-1.noarch.rpm (RPM für Red Hat Enterprise Linux)

Mit ROAB arbeiten:

Nun können beliebige Skripte und Programme nach /etc/roab/run.d/ gelegt werden, die dann, nach dem nächsten Reboot alphabetisch sortiert, gestartet werden. Alle Skripte und deren Ausgaben werden im Anschluss nach /etc/roab/run.log/ verschoben. Außerdem wird das Starten jedes Skriptes im Syslog (per logger) gemeldet.

Existiert die Datei /etc/roab/forcereboot, wird nach dem Ausführen aller Skripte ein Reboot des Systems durchgeführt.

Ausprobieren:

echo "touch /tmp/das_war_ein_roab_script" >/etc/roab/run.d/testscript
reboot

Nach dem Reboot ist das testcript-Script nicht mehr im run.d Verzeichnis, sondern in run.log zu finden. Außerdem die Ausgabe in <datum>testscript.log. In diesem Beispiel gab es ja keine Ausgabe, deswegen ist die Datei leer.

Deinstallieren:

Das RPM einfach deinstallieren. Das Log Verzeichnis wird beibehalten.

Ich hoffe ROAB nimmt euch genau so viel Arbeit ab wie mir!

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