Kleine und große Linux AHAs
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MailMig Teil 6: Hokus Pokus Fidibus – Thunderbird Konfiguration wie von Zauberhand
28. Okt
Wie im letzten Artikel angekündigt hier nun ein paar Tipps, wie man Thunderbird in größeren Umgebungen automatisch konfigurieren kann. In unserem Beispiel im Zusammenspiel mit Group-Office, allerdings ist das recht flexibel.
Die Lösung für ISPs
Was schon recht bekannt ist, ist die automatische Konfiguration der Server für ein Konto entsprechend der Domain. Das ganze ist beschrieben im MDC. Das ist jedoch nur eine Unterstützung, da dieses Verfahren lediglich – anhand der Domain aus der Email Adresse – die Server (Name, Ports, SSL…) für den Email Empfang bzw. Versandt bestimmt.
Die Lösung für den Mittelstand
Weniger bekannt ist die Möglichkeit, die komplette Konfiguration beim Start, beispielsweise per http, zur Verfügung zu stellen. Wir haben damit bisher folgendes realisiert:
- Mailkonto komplett konfiguriert, inkl. einheitlicher Signatur, speziellen Ordnern (…)
- LDAP Addressbuch fertig konfiguriert
- vorgegebene Startseite
- vorgegebene Schriftarten
- Proxy Konfiguration
- automatische Updates disabled
Man bedenke, dass all diese Einstellungen komplett automatisch geschehen ohne zutun des Anwenders oder Admins.
Neuer Kernel und VMware Config
07. Mai
Sobald ein neuer Kernel auf einem VMware Gast installiert wird, muss nach dem nächsten Reboot vmware-config-tools.pl aufgerufen werden, um unter anderem die Netzwerk Kernel Module für den neuen Kernel einzurichten. Dumm nur, ohne Netzwerk muss alles über die Konsole durchgeführt werden.
Abhilfe bringt folgendes InitV Script: (/etc/init.d/vmwareautoconfig)
#!/bin/bash
# chkconfig: 2345 00 00
# description: Checks and installs automatically vmware modules for new kernel
if [ "$1" == "start" ] ; then
if [ ! -e /lib/modules/`uname -r`/.vmware_installed ]; then
/usr/bin/vmware-config-tools.pl --default >/var/log/vmware_config_last.log 2>&1
touch /lib/modules/`uname -r`/.vmware_installed
fi
fi
Auf einem Red Hat System noch mit ausführbar machen und mit chkconfig --add vmwareautoconfig in den Bootprozess einbinden und man muss sich nie wieder um vmware-config-tools.pl kümmern.
Kurz zum Skript:
Sobald ein neuer Kernel bootet, für den vmware-config-tools.pl noch nicht ausgeführt wurde (siehe Trigger Datei), führt es vmware-config-tools.pl --default aus. Im Anschluss wird die Trigger Datei /lib/modules/<kernel>/.vmware_installed erzeugt.
Soll vmware-config-tools.pl noch einmal beim nächsten Boot ausgeführt werden, einfach /lib/modules/<kernel>/.vmware_installed löschen.
Der Bootvorgang läuft dann wie gewohnt weiter und der VMware Gast hat gleich beim ersten Boot Netzwerk!




