Kleine und große Linux AHAs
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Piwik Selbstversuch: Sehr schön – und diese Farben …
22. Feb
Durch einen Planetenartikel bin ich auf Piwik aufmerksam geworden (ja ok, Denny hatte mir schon vorher mal davon erzählt).
Da ich selbst einen Blog schreibe (Ohhh, echt?) interessiere ich mich natürlich schon dafür, wer sich so auf meiner Seite tummelt. Das ist rein fürs Ego, da sich auf meiner Seite ja keine Werbung befindet
Bisher hatte ich ein Plugin für WordPress genutzt – StatPress – welches mir einige Informationen lieferte, jedoch lange nicht so hübsch wie Piwik. Des Weiteren liefert Piwik auch einige Details mehr über den Browser bzw. das Surfverhalten.
Also gesagt getan Piwik auf meinem Webspace installiert. Dann ein WordPress Plugin (WP Piwik) dazu, welches mir das Editieren von Header / Footer Seiten abnimmt und mich lediglich nach der URL und einem authkey für die Piwik Installation fragt. Alles prima – es funktioniert und ständig trudeln neue Datensätze ein.
Warum nochmal?
Warum ich das ganze nochmal hier schreibe? Ich sehe das ganze ein wenig mehr aus Firmensicht. Es gibt kommerzielle Anbieter für diese Dienste, die teilweise mehr oder weniger genau das können, was man mit Piwik bewerkstelligen kann. Diese verlangen jedoch Geld dafür – naja sagen wir mal häufig.
Einer der bekannten Anbieter ist Google mit Analytics. Dieses Produkt ist sehr umfangreich und gut – man liefert jedoch Google auch einen Haufen an Daten die man vielleicht nicht unbedingt weitergeben möchte, bzw. müsste man an sich den Benutzer fragen ob diese Daten bei Google landen dürfen. Es ist klar, dass auch ich “meine Benutzer” nicht gefragt habe ob Ihre Daten in Piwik landen dürfen, jedoch werden die Daten bei mir anonymisiert und nicht weitergegeben. Wie das bei Google oder anderen aussieht …
Eine der Funktionen die für eine Firma interessant sein kann sind die “Ziele” in Piwik. In anderen Systemen kann das ganze auch “Kampagne” genannt werden. Mit dieser Funktion ist es möglich beispielsweise eine URL zu definieren, die genau “getrackt” werden soll. Ein Beispiel: Man erstellt einen Newsletter und möchte wissen, wie viele Leute diesen öffnen, bzw. einen speziellen Link anklicken. Das kann man erreichen in dem man ein Bild innerhalb des Newsletters hinterlegt und dieses Bild als Ziel in Piwik einrichtet. Damit kann genau verfolgt werden wie oft dieses Bild aufgerufen wurde. Das ganze funktioniert auch mit Downloads (Dateien) und mit quasi jeder URL einer Seite.
Das ganze natürlich nur neben den bereits bekannten Funktionen wie Anzahl Zugriffe (heruntergebrochen in diversen Levels), Browsertyp, Betriebssysteme, installierte Plugins, Bildschirmauflösung, Besucher nach Land, Besucher nach Datum / Zeit …….
Erweiterbar
Da Piwik mit Plugins arbeitet kann man mit Sicherheit auch eigene Erweiterungen entwickeln. Das hab ich jedoch nicht ausprobiert.
Was mir da eher in den Sinn kommt ist, dass man durch die MySQL Datenbank natürlich auf alle Daten zugreifen kann. Damit kann man – gerade wenn es um Unternehmen geht – eigene Reports nach ganz eigenen Vorstellungen erstellen.
MailMig Teil 6: Hokus Pokus Fidibus – Thunderbird Konfiguration wie von Zauberhand
28. Okt
Wie im letzten Artikel angekündigt hier nun ein paar Tipps, wie man Thunderbird in größeren Umgebungen automatisch konfigurieren kann. In unserem Beispiel im Zusammenspiel mit Group-Office, allerdings ist das recht flexibel.
Die Lösung für ISPs
Was schon recht bekannt ist, ist die automatische Konfiguration der Server für ein Konto entsprechend der Domain. Das ganze ist beschrieben im MDC. Das ist jedoch nur eine Unterstützung, da dieses Verfahren lediglich – anhand der Domain aus der Email Adresse – die Server (Name, Ports, SSL…) für den Email Empfang bzw. Versandt bestimmt.
Die Lösung für den Mittelstand
Weniger bekannt ist die Möglichkeit, die komplette Konfiguration beim Start, beispielsweise per http, zur Verfügung zu stellen. Wir haben damit bisher folgendes realisiert:
- Mailkonto komplett konfiguriert, inkl. einheitlicher Signatur, speziellen Ordnern (…)
- LDAP Addressbuch fertig konfiguriert
- vorgegebene Startseite
- vorgegebene Schriftarten
- Proxy Konfiguration
- automatische Updates disabled
Man bedenke, dass all diese Einstellungen komplett automatisch geschehen ohne zutun des Anwenders oder Admins.
RPM und 64bit Systeme
05. Mai
Eieieiei, immer wieder muss ich nachschauen und aufs neue den rpm Befehl zusammen basteln. Jetzt schreibe ichs mal auf:
RPMs inklusive Architektur auf einem 64bit RHEL System auflisten lassen:
rpm -qa --qf "%{NAME}-%{VERSION}-%{RELEASE} (%{ARCH})\n"
Wenn ein Paket für mehrere Architekturen installiert ist, kann man mittels .
rpm -qi glib2.x86_64
Und deinstallieren des 64Bit Paketes:
rpm -e glib2.x86_64




