Kleine und große Linux AHAs
Beiträge getaggt mit Ubuntu Desktop
Fragen über Fragen
02. Mrz
Linux Problem und beim googlen noch keine Lösung gefunden ?
Also wenn es nicht gerade um Anfängerfragen – sorry – geht, könnt ihr uns ja mal fragen. Mit welchen Themen wir uns so beschäftigen könnt ihr auf unserer Seite sehen und vielleicht kann man aus einer Frage auch einen Artikel machen, der für andere ebenfalls interessant ist.
Also einfach hier als Kommentar die Frage einstellen und damit vielleicht auch anderen helfen. Mal gespannt was da kommt …
xdrp: auch ne Möglichkeit für Remote Zugriff
26. Feb
Es gibt unter Linux viele Möglichkeiten sich remote an einem System anzumelden – auch viele das grafisch zu tun. Da gibt es zum Beispiel XDMCP, X11 über einen ssh Tunnel, VNC, freenx oder das kommerzielle Pendant, … All diese Möglichkeiten waren mir bisher bekannt und ich habe sie auch schon mal ausprobiert. Aus irgendeinem Zufall bin ich nun auf was – für mich – neues gestossen: xrdp.
xrdp kann quasi VNC in das RDP Protokoll umschreiben und dadurch VNC über RDP zur Verfügung stellen. Das ganze ist recht interessant, da der RDP Client bekannterweise in einem von mir nicht zu nennenden “Betriebssystem” zur Standardausrüstung gehört und somit von diesen Clients aus keine extra Software / Installation benötigt wird.
Installation
Die Installation unter Ubuntu ist denkbar simpel -> apt-get install xrdp.
Konfiguration
xrdp läuft nach der Installation automatisch. Allerdings muss man um Zugriff auf den Rechner zu gewähren über die Gnome Desktop Einstellungen den VNC Server starten. Das ganze findet sich unter Menü-System-Einstellungen-Entfernter Bildschirm. Dort muss man “Anderen Benutzern erlauben, Ihren Bildschirm anzuzeigen” und “Anderen Benutzern erlauben, Ihren Bildschirm zu steuern” aktivieren. Des Weiteren sollte man ein Passwort setzen. Dieses hat jedoch nichts mit dem Anmeldepasswort des Accounts zu tun.
Anmeldung per RDP
Nun wird der RDP Client mit dem Rechner verbunden. Es erscheint ein Menü, in diesem man den Typ “Console” für die Sitzung wählt und kann dann mit dem vergebenen Passwort auf seine Sitzung zugreifen.
Naja
Also so wie ich es beschrieben habe gefällt es mir an sich selbst nicht. Ein großer Nachteil der Lösung ist, dass der Vino-Server (VNC Server unter Gnome) bei einem gesperrten Bildschirm versagt -> einen schwarzen Bildschirm zeigt. Des Weiteren ist in diesem Szenario der RDP Port als auch der VNC Port auf der Maschine offen. Gepaart mit dem “schwachen” Passwort welches wie oben konfiguriert haben, ist das nicht wirklich Sicher.
Man kann den Vino-Server auch deinstallieren und dafür x11vnc nehmen. Damit funktioniert das ganze auch bei gesperrtem Bildschirm. Leider ist damit die Performance um einiges schlechter. Ich habe keine Einstellung gefunden mit der x11vnc über xrdp so flüssig läuft wie mit dem Vino-Server. Da beißt sich die Katze in den Schwanz.
Linux & Windows Links: schöner öffnen mit win_path [Update]
05. Feb
Heute morgen haben wir festgestellt, dass die xclip Version unter Ubuntu 9.10 (Karmic) kein UTF-8 unterstützt. Die Versionen ab 0.11 unterstützen UTF-8 – Karmic kommt mit v0.08.
Das ganze fällt auf, wenn man Links hat in denen Sonderzeichen enthalten sind (im Pfad oder dem Dateinamen). Ich habe kurzerhands die aktuelle xclip Version auf Karmic compiliert und stelle sie hier zur Verfügung. Um den Aufwand gering zu halten nicht als .deb, sondern einfach als Binary. Das legt ihr unter /usr/bin/ ab und gut (vorher das installierte löschen).
Ubuntu 9.10/64bit auf einem Dell Studio 17 (Model 1745)
05. Jan
Ja, was soll ich sagen – war halt Weihnachten und man wollte sich mal was gönnen
Machen wir es kurz. Ich hatte eigentlich nur 3 -kleine- Probleme bis alles lief was ich haben wollte:
- Grafik (Mobility Radeon HD 4500 Series)
- Sound (Radeon HD 4000 Series)
- WLAN (Broadcom) ACHTUNG ! Dummes Problem !!
Grafik:
Von Anfang an nimmt Ubuntu den OpenSource Treiber, der an sich auch recht gut funktioniert. Ubuntu bietet jedoch auch an einen proprietären Treiber zu installieren. Mit diesem gab es allerdings ständig Probleme der Art, dass das komplette System stehen blieb. Ich habe mir dann den etwas aktuelleren Treiber vom Hersteller direkt gezogen und das ganze auch ans Laufen gebracht. Allerdings gab es damit Probleme mit Videos (Gnome Video Player, VLC, mplayer). Komischerweise funktionierten Flash Videos im Browser. Da ich dazu keine Lösung gefunden habe, bin ich auf den OpenSource Treiber umgestiegen. Damit funktioniert eigentlich alles außer den Funktionen, die für Compiz benötigt werden – also ein Desktop ohne großartige Effekte
[UPDATE] – 11.01.2010
Das war wohl nix. Auch die Grafikkarte works as expected – wenn man den aktuellen Treiber von ATI verwendet. Mir ist die Tage eingefallen, dass ich das Problem mit den Videos und ATI schon einmal hatte und es dafür eine ganz einfache Lösung gibt. Das Problem war Compiz und die Art, wie beispielsweise der Gnome Videoplayer die Videos abspielt. Lange Rede kurzer Sinn – im Terminal “gstreamer-properties” aufrufen und im Reiter “Video”, den “Default Output” auf “X Window System (Kein Xv)” umstellen. Gleiches gibt es für den VLC/mplayer in den Einstellungen.
Sound:
Damit die Soundkarte funktioniert muss man lediglich einen Eintrag in der Datei /etc/modprobe.conf/alsa-base.conf ändern.
Der Eintrag “options snd-hda-intel …” muss in “options snd-hda-intel model=dell-m6” geändert werden. Danach läuft alles einwandfrei.
WLAN:
Das hat mich echt Nerven gekostet. Der Treiber war da (dort muss man den proprietären Treiber nehmen !), das Gerät wurde erkannt im System und auch im NetworkManager aber es wurde kein Netz gefunden. Stunden hab ich gesucht und auch wieder Treiber vom Hersteller installiert – bis dass …
… ich herausgefunden habe, dass man das WLAN Modul mit der Tastenkombination “Fn+F2″ aktivieren, bzw. deaktivieren kann. Dass es die Shortcuts gibt ist schon klar, aber bisher hatten alle meine Laptops eine Statusled für den Status des WLAN – dieser Laptop nicht. Deshalb brauchte ich eine gewisse Zeit um überhaupt auf die Idee zu kommen. Danach ging alles. Man benötigt allerdings – wie schon gesagt – den proprietären Treiber der von Ubuntu auch angeboten wird.
Noch was
Ein wohl generelles Problemchen gibt es unter 64bit mit Flash (Adobe). Das ganze wird von Hause aus mit einem wrapper npviewer.bin gelöst, da die libflashplayer.so nur in 32bit vorliegt. Allerdings gibt es oft “segmentation faults” verursacht von diesem wrapper bzw. nutzt dieser wrapper auch recht viel CPU Zeit.
Als Alternative gibt es (zur Zeit als beta) den Adobe Flash Player 10.1 in einer 64bit Version (bitte bei Adobe suchen, da der Link sich wohl öfter mal ändert). Diese habe ich mir heruntergeladen und muss sagen, dass diese auch sehr stabil läuft. Damit spart man sich den wrapper und nutzt einen 64bit flashplugin in einem 64bit Browser
Schön war …
dass ansonsten alles out-of-the-box funktioniert hat. Beispielsweise auch die eingebaute Webcam hat sich ohne zu tun benutzen lassen.
pam_mount
30. Nov
Wie bereits geschrieben musste ich mir für die “komfortable” Nutzung meines verschlüsselten /home Verzeichnisses etwas neues einfallen lassen. Gesagt getan. Das PAM Modul pam_mount ist Dein Freund. Wenn ich mir das so recht ansehe, ist diese Lösung auch wirklich schön und ich bin ein wenig traurig, dass ich das nicht früher schon einmal gefunden habe – aber egal.
pam_mount ist ein PAM Modul, welches bei der Anmeldung ausgeführt wird. Man kann definieren, welcher Benutzer welches Verzeichnis bei der Anmeldung mountet. Das ganze funktioniert eben auch mit über cryptsetup angelegten Volumes, die mit dem bei der Anmeldung angegebenen Passwort dann auch gemountet werden (sofern das Passwort passt).
Die Einrichtung ist sehr einfach:
-
das Paket libpam-mount installieren
-
unter /etc/security/ die Datei pam_mount.conf.xml als root öffnen
-
nach der Zeile "<!-- Volume definitions -->" eine Definition wie z.B. "<volume fstype="crypt" path="/dev/sda7" mountpoint="/home" options="fsck" />" eintragen
Mit dieser Konfiguration wird bei einer Anmeldung versucht /home auf /dev/sda7 mit dem angegebenen Passwort (das Passwort des Benutzers) zu mounten. Eine Zeile wie
<volume user="testuser" fstype="crypt" path="/dev/sda7" mountpoint="/home/testuser" options="fsck" />
würde entsprechend das ganze nur versuchen, wenn der User testuser sich anmeldet und auch nur dessen Home mounten.
Wichtig zu wissen – für diverse Szenarien – ist, dass man für ein mit cryptsetup eingerichtetes Volume auch mehrere Passwörter vergeben kann. Damit ist es möglich die Konfiguration des ersten Beispiels für mehrere Benutzer einzurichten. Ebenfalls wichtig ist, dass wenn man das Passwort ändert, man ebenfalls das Passwort des verschlüsselten Laufwerks ändern muss (das geschieht über … addkey, … remove key).
Problem mit LUKS (cryptsetup) unter Ubuntu 9.10 (Karmic)
25. Nov
Zuhause habe ich mein komplettes Home verschlüsselt. Das ist bereits seit ~ Ubuntu 8.04 so. Dabei habe ich auf cryptsetup / LUKS (dm-crypt) zurückgegriffen. Das ganze finde ich recht komfortabel, da man während des Bootvorgangs nach der Passphrase gefragt wird und damit dann alles erledigt ist – fein bei einem System an dem nur einer arbeitet in Verbindung mit der automatischen Anmeldung. Bisher ging das ganze auch mit allen neueren Ubuntu Updates – bis Karmic.
Es gibt dabei zwei verschiedene Szenarien:
- man kann gar keine Passphrase eingeben, da die Tastatur anscheinend gar nicht richtig funktioniert
- während der Eingabe der Passphrase werden Meldungen ins Terminal geschrieben, die das ganze damit “zerschiessen” (upstart ??)
Vorerst habe ich mir damit geholfen /home nicht automatisch einzubinden, sondern vor der Anmeldung auf ein Terminal zu wechseln und das ganze dann manuell zu machen (cryptdisk_start home; mount /home). Das ist nicht wirklich komfortabel
Zur Zeit bin ich dabei das ganze auf PAM umzustellen, damit /home über PAM bei der Anmeldung gemountet wird. Werde das versuchen wenn ich Zeit dazu habe.
ssh x-forwarding Problem unter Ubuntu 9.10 (Karmic)
24. Nov
Nach dem Update auf Karmic hatte ich das Problem, dass X-Forwarding per ssh nicht mehr funktionierte.
Die einzige Lösung die ich gefunden habe ? .ssh/ bis auf die Keys löschen und dann neu anmelden. Hab bisher auch noch nichts gefunden, was eine Erklärung dafür darstellt
[Update]
Das war anscheinend doch was anderes. Ich habe mein System (bis auf /home) neu installiert und seit dem ist der Fehler weg. Leider hab ich noch immer keine Ahnung was das war.
“service” Befehl unter Ubuntu
09. Okt
Wir arbeiten auf dem Desktop mit Ubuntu – die Server sind alle RedHat. Der “service” Befehl, mit dem man Dienste starten und stoppen kann, ist unter RedHat schon immer (?) vorhanden. Unter Ubuntu / Debian bisher nicht. Zufällig haben wir nun festgestellt, dass service mittlerweile funktioniert.
Schön. Soll noch einer sagen die Unterschiede zwischen den Distributionen wären wahnsinnig groß
Ubuntu 9.10 (Karmic) und Lotus Notes 8.5(.1)
07. Okt
Wer ein Update auf die – bald stabile – Ubuntu Version macht und mit Lotus Notes 8.5 darauf arbeitet, wird sich nach dem ersten Neustart wundern. Notes sieht komisch aus 
Die grafische Oberfläche von Notes ist teilweise nicht sichtbar, Fensterinhalte sind komplett leer … Die Lösung ? Eigentlich ganz einfach. Es müssen nur ein paar libs ausgetauscht werden. Die libs findet ihr hier.
Die “alten” libs befinden sich unter /opt/ibm/lotus/notes – also einfach dort überschreiben. Anschliessend die Rechte entsprechend den vorhandenen libs anpassen und Notes sollte wieder laufen.
[UPDATE - 12.2009]
Das ganze funktioniert auch mit Notes 8.5.1 .


